NARM® Neuro-affektives Beziehungsmodell (Entwicklungstrauma)

Die Lebenskraft als Verbündete

Wenn während der ersten fünf Jahre unseres Lebens unsere Grundbedürfnisse nicht erfüllt werden, oder wenn die Umgebung als gefährlich und wenig unterstützend wahrgenommen wird, entwickeln wir Strategien und einengende Überzeugungen über uns und die Welt. In diesem frühen Zeitraum waren diese Muster lebenswichtig. Wenn wir älter werden, sehen wir die Welt durch die Augen von damals, und das steht uns im Weg, ein erfülltes Leben zu gestalten. Unsere Lebenskraft wird dadurch erheblich eingeschränkt.

Mit somatischer Achtsamkeit und Orientierung im Hier und Jetzt, erkunden wir mit NARM ® diese Überzeugungen und Strategien, um neue Handlungsmöglichkeiten zu entdecken. Daraus entsteht eine wachsende Fähigkeit zur Verbindung mit sich Selbst und Anderen.

Erstes Treffen

In einer ersten Sitzung können Sie sich einen Eindruck meiner Arbeit machen und ob Sie sich eine Zusammenarbeit mit mir vorstellen können.

Kontakt

Symptome, die auf eine sympathikotone Übererregung hinweisen:

> ständig etwas tun und in Bewegung sein, nicht zur Ruhe kommen können: «Ich tue, also bin ich.»

> Nervosität

> Konzentrationsschwäche

> Wutausbrüche

> Schlaflosigkeit

> Angespanntheit

> Schwierigkeiten, anderen zu vertrauen

> Vieles auf sich selbst beziehen

> Arbeitssucht: «Ich arbeite, also bin ich.»

> Suche nach dem «Adrenalin-Kick»

> Probleme, den Fokus zu halten

> Selbstmedikation mit allem, was beruhigt

Symptome, die auf eine parasympathische Übererregung hinweisen:

> Depression

> Ein Gefühl von Sinnlosigkeit

> Sich «anders» fühlen

> In Trance gehen (zum Beispiel vor dem Fernseher oder Computer oder beim Lesen)

> Kraft- und Energielosigkeit

> Sich vom Leben wie durch eine Glaswand getrennt fühlen

Entwicklungstrauma – alte Schmerzen, tief verborgen

Anders als beim Schocktrauma, das auf ein einmaliges Erlebnis zurückgeht, beruht das Entwicklungstrauma auf sich wiederholenden Ereignissen, die ein hohes Stressniveau im Körper ausgelöst haben.

Sie entstehen in den ersten Lebensjahren. Hier werden die wichtigsten Grundlagen für ein erfülltes Leben geschaffen. Die Erfahrung von Bindung (schon im Mutterleib), Zugehörigkeit und Kontakt ermöglicht es, dass wir uns so, wie wir sind, richtig fühlen. Menschen, die dies nicht erfahren haben, leiden als Erwachsene oft an Gefühlen, irgendwie falsch und «nicht genug» zu sein. Selbst Depressionen und Ängste, unerfüllte Beziehungen und wenig Vertrauen ins Leben können Folge dieser frühen Erfahrungen sein.

Dr. Laurence Heller, Ph.D / USA

Somatisch orientierter Psychologe mit über 30 Jahren Erfahrung als klinischer Therapeut und Ausbilder. Mitbegründer des Gestalt-Instituts Denver, ehemals Vorstandsmitglied und Seniorlehrer am Somatic Experiencing Trainings-Institut von Dr. Peter A. Levine.

 

«Die spontane Bewegung in uns allen zielt auf Kontakt. Gleich wie zurückgezogen und isoliert wir sein mögen und ungeachtet der Schwere des Traumas, das wir erlebt haben, gibt es – gerade so, wie eine Pflanze sich spontan auf die Sonne zubewegt – in jedem von uns auf der tiefsten Ebene einen Impuls in Richtung Verbundenheit»

Das sagen meine Kunden

«Ich fühle mich lebendig, wie in 3D – mein Körper ist gefüllt, ich muss nichts machen, dass ich lebe, ich bin mitten im Leben!»